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Feuilleton - FAZ.NET

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Die Abenteuer des Angestellten Strizz, seines Chefs, seiner Liebsten samt Familie und Haustieren in werktäglicher Folge.
Ein erfundener Alleinunterhalter baut seine Karriere aus: Der unerträgliche Knut Hansen, bekannt aus der Serie „Mein Freund“, ist wieder zum Leben erwacht. Christian Ulmen berichtet, wie Google seine Reise als falscher Entertainer unter echten Bayern gefährdete.
In Potsdam besucht jeder fünfte Schüler eine Privatschule, Tendenz steigend. Der Berliner „Tagesspiegel“ feierte die Stadt schon als „Hauptstadt der Bildungsbürger“. Ist das ein Ergebnis ausgefeilter Bildungspolitik oder schlichter Zufall?
Sinnlich dreinblickende Nonnen, androgyne Frauen mit geschorenen Schädeln und mit Afri-Cola gefüllte Bluttransfusionen: 1968 bewegte und verstörte ein Kampagne die Gesellschaft gleichermaßen. Eine Revolution in der Werbe-Branche.
Nachdem die F.A.Z. unter der Überschrift „Die Gedanken der anderen“ das geschäftliche Auftreten des „Perlentaucher“ kritisch beleuchtet hatte, verlangte der Internetdienst eine Gegendarstellung. Jetzt hat das Oberlandesgericht Frankfurt der F.A.Z. Recht gegeben.
Mit seinem venezianischen Wettbewerbsbeitrag „Jerichow“ ist Christian Petzold eine faszinierende Fortschreibung seiner Filmographie gelungen, mit unnachahmlichem Blick auf Landschaften vorgetragen, mit knappen Strichen skizziert.
Speichern und Suchen sind die Stärken der neuen elektronischen Lesegeräte, und es liest sich gar nicht mal schlecht mit ihnen. Droht dem gedruckten Buch als wichtigstem Medium unserer Kultur eine Revolution?
Markus Lüpertz, seit zwanzig Jahren Rektor der Düsseldorfer Kunstakademie, sagt gerne Sätze wie: „In der Malerei gibt es keine Zeit. Man ist auch als Hundertjähriger jung, wenn man vital bleibt.“ Jetzt wurde ihm ebendiese Vitalität abgesprochen - von drei der vitalsten Künstlern der Gegenwart.
Fünfzig Jahre nach dem Wahnwitz der „autogerechten Stadt“ und ihren Verheerungen sind Verkehrsfragen noch immer imstande, menschenwürdigen Städtebau zu torpedieren: Vor neuer Altstadtherrlichkeit steht in Frankfurt die profane Tiefgarage.
Ende August wird Lorin Maazel mit den New Yorker Philharmonikern, dem ältesten amerikanischen Orchester, zu seiner letzten Europatournee aufbrechen. Im Interview verrät der 78 Jahre alte Dirigent, dass es die Musik ist, die ihn jung hält.
Wilde, vermeintlich von Tieren aufgezogene Kinder zogen in der frühen Neuzeit viel Aufmerksamkeit auf sich: An ihnen versuchte man anthropologische und philosophische Thesen zu belegen. Ein Band versammelt nun zwölf prominente Fälle.
Hitler besaß es, Obama besitzt es: jenes Charisma, das die Menschen nur wenigen Politikern zuschreiben. Gehören Adenauer und Brandt dazu? Zum Glück nicht, so Hans-Ulrich Wehler, denn charismatische Führer tauchen nur in großen Krisen auf. Diskutieren Sie mit Experten über Wehlers These!
Medwedjews Sätze haben aus einem mulmigen Gefühl eine Gewissheit gemacht: Mit der Anerkennung der abtrünnigen georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien hat der Kalte Krieg neu begonnen.
Der alte, aus Tunesien stammende Hafenarbeiter Slimane (Habib Boufares) will einen rostigen Kahn in ein Restaurant umfunktionieren. Mit seinem Film „Couscous mit Fisch“ präsentiert Abdellatif Kechiche eine Mischung aus Dokumentarfilm und Wunschtraum.
An diesem Donnerstag verabschiedete sich Wolfgang Wagner als Festspielleiter in Bayreuth. Sein Lebenswerk als Opernregisseur, Bühnenbildner und künstlerischer Leiter der Richard-Wagner-Festspiele wurde mit minutenlangen Ovationen gewürdigt.
 

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