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TOP Meldungen zur Kulturwirtschaft

Einladung zum Pressegespräch am 29.08.2008 um 10.00 Uhr
Dossier des Deutschen Kulturrates zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk erscheint zum Beginn der Internationalen Funkausstellung in Berlin
 
Zur Eröffnung der diesjährigen Funkausstellung stellen die Herausgeber von politik und kultur Theo Geißler und Olaf Zimmermann das gerade erschienene Dossier der Zeitung des Deutschen Kulturrates politik und kultur „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ vor.
Freitag, den 29.08.2008 um 10.00 Uhr
in den Sitzungsraum des Deutschen Kulturrates, Chausseestraße 103, 10115 Berlin (U-Bahn Station Zinnowitzer Straße) herzlich einladen.
 
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in der Diskussion. In dem Dossier werden aktuelle Fragen wie die Herausforderung der Digitalisierung der Medien und die Einflussnahme der Europäischen Kommission auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ebenso aufgegriffen wie die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Kulturauftrag erfüllt. Es wird die Frage nach der Konkurrenz und der Zusammenarbeit von privatem und öffentlich-rechtlichem Rundfunk genauso angeschnitten wie das Thema der so genannten elektronischen Presse. Es wird ein Blick in die Zukunft gewagt, wie sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in 15 Jahren in einem veränderten Umfeld aufgestellt haben könnte.
Die Essener Wirtschaftsförderung lädt mit dem 6. ComIn Talk in Essen zur Diskussion der Chancen der Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr ein, speziell in Essen. Im Rahmen von zwei Impulsvorträgen ziehen die Referenten Bernd Fesel, Inhaber des Büros für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft, und Torsten Oltmanns, Principal und Global Marketing Director bei Roland Berger Strategy Consultants, einen spannenden Vergleich zwischen der Kreativwirtschaft in der Metropole Ruhr und anderen faszinierenden Metropolen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion führen die Referenten gemeinsam mit Reinhard Wiesemann, IT-Unternehmer und Gründer des ersten deutschen Linux-Hotels, und Nicole Marcellini, geschäftsführende Gesellschafterin der Marcellini Media GmbH, eine Debatte zur Position der Kreativwirtschaft aus regionaler und nationaler Sicht.

Termin: Montag, 1. September 2008 ab 18.00 Uhr

Ort: ComIn start, Karolinger Str. 96, 45141 Essen
Informationen unter www.comin-start.de/home/detail/period/1219670616///article/20/einladung-zu.html

Ein gemütliches Get-together in Verbindung mit einem Imbiss lassen die Gesprächsrunde im ComIn start ausklingen.
Die Teilnahme am ComIn Talk ist kostenlos – senden Sie Ihre Anmeldung bitte formlos per Mail an: comin@pro-art-essen.de .

Kontakt:
EWG- Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH; Michael Gehlert, Peter Schumacher      
Branchenentwicklung Kreativwirtschaft, Lindenallee 55, 45127 Essen, eMail: michael.gehlert@ewg.de

Gerfried Stocker, Leiter der Ars Electronic "Denn derzeit weiß niemand so genau, wie man dieses [ geistige, Anm. der Red. ] Eigentum schützen kann. Der Markt, der der Kreativwirtschaft zugrunde liegt, ist durch die freie Kopierbarkeit völlig zusammengebrochen", formulierte Ars-Leiter Gerfried Stocker bei einem Pressegespräch mit dem ORF. Stocker erläutert, dass das Urheberrecht, das Kreativität schützen soll, aus dem vorigen Jahrhundert stammt und mit dem heutigen Umfeld nichts mehr zu tun hat. Zwar versuche derzeit die Musik- und die Filmindustrie mit allen Mitteln, kopierende Internetbenutzer rechtlich zu belangen. Doch dies ist, "auch wenn es die Lobbys nicht wahrhaben wollen", ein Rückzugsgefecht, denn "ein entscheidendes Grundrecht des 21. Jahrhunderts" wird der ungehinderte Zugang zu Daten sein, wie Stocker betont auf ORF - auch wenn man dafür "noch kämpfen muss". Lesen Sie das vollständige Gespräch.
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Am 31. August 2008 ist Bewerbungsschluss für den akkreditierten berufsbegleitenden Fernstudiengang Kulturmanagement/-marketing, der gemeinsam von der Hochschule Harz (FH) und der Hochschule Merseburg (FH) angeboten wird. In einem ausgewogenen Mix aus Selbstlernphasen mit Studienbriefen und E-Learning, Präsenzwochenenden in der Lutherstadt Wittenberg sowie breit gefächerten Lehr- und Lernmethoden erlangen die Teilnehmer in drei Jahren den MBA-Abschluss. Ein reales Projekt rundet die praxisorientierte betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation ab. Weitere Informationen/Bewerbungs¬unterla¬gen unter www.kulturmarketingstudium.de oder per E-Mail an kulturmarketing@hs-harz.de.
Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, wurde der Studiengang unter der Leitung der Professoren Hardy Geyer von der Hochschule Merseburg (FH) und Uwe Manschwetus von der Hochschule Harz (FH), gemeinsam mit mehr als 60 ausgewiesenen Experten der Kulturpraxis sowie dem Hochschulverbund Distance Learning entwickelt. Im Beirat engagieren sich u.a. Bernd Brandes-Druba (Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein), Monika Grütters, MdB (Stiftung Brandenburger Tor), Andreas Homoki (Komische Oper Berlin), Friedrich Schorlemmer (Deutsche UNESCO-Kommission), Andreas Schulz (Gewandhaus zu Leipzig) und Klaus Vogel (Stiftung Deutsches Hygiene-Museum Dresden).
Quelle: Hochschule Merseburg

Das R128 des Stuttgarter Architekten und Bauingenieurs Werner Sobek gilt als "High-End-Engineering" und vielfach publiziert. Eine "Ikone der modernen Architektur", als makelloser Bau, als Gesamtkunstwerk - so schreibt die Stuttgarter Nachrichten und schaut zugleich hinter die Fassade der Architekturkritik. Was macht eine Ikone moderner Architektur heute wirklich aus? Was ist Zukunftsarchitektur - für den Nutzer von Architektur im Gegensatz zum Architekturkritiker? [ weiter ... ]
Schützt das Bilderverbot im Kinderzimmer, rettet visuelle Hygiene Jugendliche vor schlechten Einflüssen? In der Süddeutschen stellt Autor Sterneborg die Gegenthese auf: "Das totale Bilderverbot, mit dem die Sekten-Kinder in "Der Sohn von Rambow" aufwachsen, das auch noch heute von Waldorfkindergärten und -schulen angestrebt wird, ist jedenfalls keine Lösung, weil sie die heilsam kathartische Wirkung des märchenhaften Grauens völlig negiert."
Am Umgang mit Jugendschutz entwickelt sich auch eine Kinokultur - zwischen Tabus und Verboten einerseits, filmischen Neuerungen und kulturellen Sehgewohnheiten andererseits. Sterneborg behauptet, dass auch Rambo-Filme einen Wert für die Persönlichkeitsentwickung haben können. Lesen Sie den Artikel: [ weiter ... ]

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat in Lüneburg die Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2008 vergeben. In diesem Jahr erhalten 190 Kinos Preise in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm ging an das "3001 Kino" aus Hamburg. Es konnte außerdem den Preis für das beste Dokumentarfilmprogramm entgegennehmen. Den Spitzenpreis in Höhe von 10.000 Euro für sein herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm erhielt das Kino "Cinema & Kurbelkiste" aus Münster. "Maria's Kino" aus Bad Endorf wurde für das beste Kurzfilmprogramm prämiert.
 
Kinolandschaft erhalten
Durch die Kinoprogrammpreise in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützt die Bundesregierung die Kinolandschaft. Sie ist in Deutschland ungewöhnlich dicht und vielfältig. Allerdings befinden sich seit einigen Jahren gerade die kleinen, anspruchsvollen Kinos in einer existenziell bedrohlichen Lage. Sie hat sich durch den Multiplexboom, rückläufige Besucherzahlen und den vielerorts anstehenden Investitionsbedarf zum Teil noch verschlechtert.
 
Qualität fördern
Kulturstaatsminister Neumann zeigte in seiner Rede großes Verständnis für die schwierige Situation vieler Programmkinos und Filmkunstverleiher. Hier seien gezielte Hilfen notwendig. Gleichzeitig unterstrich Neumann die Bedeutung dieser Kinos. "Sie tragen Sorge dafür, dass das Kino als Kulturort seine wichtige gesellschaftliche Funktion weiter erfüllen kann", erklärte er bei der Preisverleihung in Lüneburg. Qualität zu fördern, sei Ansatz der gesamten Filmförderung des Bundes. Deshalb sollen im neuen Filmförderungsgesetz künstlerische Aspekte noch stärker berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die Filmtheaterförderung: hier werden die Anreize für eine herausragende Programmgestaltung ausgebaut. Außerdem soll der Kinoprogrammpreis als "Qualitätssiegel" noch bedeutsamer werden. 
 
Begehrte Preise
In diesem Jahr haben sich 273 Kinos um die Preise beworben. In der Hauptkategorie "Allgemeines Kinoprogramm 2007" wurden 158 Filmtheater ausgezeichnet. Sie erhalten Preisgelder zwischen 2.500 und 20.000 Euro. 86 Kinos wurden für ihr herausragendes Kinder- und Jugendfilmprogramm prämiert. Preisgelder gingen außerdem an 41 Kinos mit herausragendem Kurzfilmprogramm und 46 Filmtheater, die für ihr gutes Dokumentarfilmprogramm belohnt wurden.
 
Verleiherpreise 2008 
Die Verleiherpreise für besondere Leistungen bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme erhalten in diesem Jahr der Neue Visionen Filmerverleih, Berlin, Piffl Medien, ebenfalls aus Berlin, sowie die Zorro Filmproduktions- und Vertriebsgesellschaft, München. Dotiert sind die Verleiherpreise jeweils mit Prämien in Höhe von 75.000 Euro. Sie müssen zweckgebunden für den Verleih vor allem deutscher und anderer europäischer Filme mit künstlerischem Rang verwendet werden.
Quelle: Bundesregierung

 Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen wird erstmals zum Wintersemester 2008/09 in Kooperation mit dem Ausbildungsbereich "Zeitgenössischer und Klassischer Tanz" der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main den gemeinsam konzipierten und durchgeführten Master-Studiengang "Choreographie und Performance" anbieten. Die erfolgreiche Akkreditierung des neuen Studiengangs ist soeben erfolgt, meldet die Universität. Bei dem Studiengang "Choreographie und Performance" handelt sich keinesfalls nur um eine Neustrukturierung bestehender Studieninhalte. Die künstlerisch ambitionierten Studierenden bzw. angehenden Künstlerinnen und Künstler profitieren vielmehr von einem völlig neuen Ausbildungskonzept - durch den Brückenschlag zur freiberuflichen Anwendung der persönlichen künstlerischen Begabungen: Eine kulturwirtschaftliche Schnittstellen-Ausbildung.
Die TU Darmstadt hatte 2007 den internationalen Wettbewerb "Solar Decathlon " um das attraktivste und energieeffizienteste Solar-Haus gewonnen. Das Team unter der Leitung des Fachgebiets Entwerfen und Energieeffizientes Bauen am Fachbereich Architektur, Prof. Manfred Hegger, verwies in dem einwöchigen Finale vor dem Weißen Haus in Washington die Konkurrenz von 19 Top-Universitäten auf die Plätze.
Am Sonntag, den 31. August 2008, wird das Solarhaus im Rahmen des Darmstädter Architektursommers an einem "Tag der offenen Tür" am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt zum ersten Mal an seiner Entstehungsstätte der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich das prämierte energieautarke Plusenergiehaus ansehen möchten.
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"Das Zeitalter von Copyright und geistigem Eigentum ist abgelaufen. Eine Entwicklung, die sich schon in den technischen Grundlagen des Internet manifestiert hat, ist in den Nutzungspraktiken der jungen Generation zum Leben erwacht und bringt eine neue Ökonomie des Teilens und des offenen Zugangs hervor."
Quelle. Ars Electronic, Mission Future
Mit dieser provokanten Formulierung stellt Ars Electronica eine der Kernfragen der modernen Wissensgesellschaft in den Mittelpunkt des diesjährigen Festivalprogramms: Es geht um den Wert geistigen Eigentums, um Informationsfreiheit und Urheberrechte, um das große Geschäft und die Vision einer offenen Wissensgesellschaft, die ihre neue ökonomische Basis auf Kreativität und Innovation aufbauen will. Es geht aber auch darum, dass es weithin an brauchbaren und tragfähigen Regeln und Gesetzgebungen für diese neue Realität fehlt und nicht zuletzt darum, dass die Arbeit daran nicht nur Juristen und Wirtschaftsexperten alleine überlassen werden sollte. Denn egal, von welcher Seite man sich der Frage nähert – von den Netzpiraten über die Neuerfinder der Allmende zu den Pionieren einer Sharing Economy oder den Apologeten der Creative Industries – wenn Wissen und Content tatsächlich das neue Kapital der postindustriellen Gesellschaft sein sollen, dann muss es fließen, dann muss es zugänglich sein, für alle.
© Ars Electronica Linz GmbH, Impressum.
Lesen Sie zur Diskussion über die Zukunft der "Neuen Kulturökonomie" [ weiter ... ]
 

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