Bernd Fesel,
geb. 1962
ist freiberuflich als Kulturveranstalter und kulturpolitischer Berater in Berlin und Brüssel tätig und Inhaber der 1977 gegründeten Galerie Fesel in Düsseldorf , die seit 2005 als Fesel Modern Art firmiert. Er studierte 1983 bis 1990 Volkswirtschaft und Philosophie in Heidelberg und Bonn und schloss das Studium als Diplom Volkswirt ab.
Berufliche Stationen
Seit 1990 ist er Partner in der Galerie Karin Fesel. 1995 wurde Bernd Fesel Mitglied der Arbeitsgruppe Standortanalyse des Bundesverbandes Deutscher Galerien (BVDG), 1996 – 1997 Mitglied im Vorstand des BVDG, 1997 – 2003 Geschäftsführer des BVDG. In dieser Zeit widmete er sich unter anderem dem Aufbau des Galerienportal www.galerienindeutschland.net, brachte mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Telekom erstmals eine Kunstmesse online und erstellte eine Lern-CD-Rom zur Kunst der 60er Jahre, die von der Europäischen Kommission ausgezeichnet wurde.
Von 2000 bis 2004 war er ehrenamtlich Sprecher des Kunstrates, des bundesweiten Dachverbandes von ca. 15 Kunstverbänden, seit 2002 Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Kulturstatistik und von 2003 bis 2005 Vorsitzender des Fachausschusses Steuern im Deutschen Kulturrat.
2003 hat Bernd Fesel die Nationale Jahrestagung Kulturwirtschaft in Berlin initiiert, die jährlich in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung, dem Arbeitskreis Kulturstatistik und dem Deutschen Kulturrat veranstaltet wird.
Seit 2005 ist er Generalsekretär des Europäischen Galerienverband in Brüssel, der europaweit ca. 2.000 Galerien vertritt.
Seit 2000 ist Bernd Fesel ferner Tagungsleiter der Seminarreihe „Strategien im Kunstmarkt“ und in der Fortbildung vielfach aktiv, u.a. Dozent für die Fernuni Hagen.
Er ist Autor verschiedener Beiträge in Fachbüchern, im Kunst-Informations-Zentrum (KIZ), in Fachzeitschriften zum Thema „Kunst, Recht und Wirtschaft“, ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von KUR (Carl Heymanns Verlag) sowie Mit-Herausgeber der Dokumentenreihe „Strategien im Kunstmarkt“. Sein Interesse gilt der Kulturwirtschaft sowie der indirekten Kulturförderung durch steuerliche Bedingungen für alle Kulturakteure.